Historische Sehenswürdigkeiten

Das Birkenfelder Schloss / kleine Residenz
 
Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon (1813/1814) erhielt der Herzog von Oldenburg als "Belohnung" für seine Unterstützung der Preußen das Fürstentum Birkenfeld (1817). Der Oldenburger Landesherr, inzwischen zum Großherzog "avanciert", veranlasste als erste Maßnahme den Bau des klassizistischen Schlosses (1819-1821), heute Sitz des Landrates.
Das Gebäude wurde in den letzten Jahren restauriert; besonders sehenswert der weitgehend authentisch möblierte Saal. In diesem historisch schönen Ambiente finden Sitzungen, aber auch klassische kulturelle Veranstaltungen statt. Sie können sich hier sogar trauen lassen !
 
Schloss Birkenfeld - Sitz des Landrates, Schlossallee 11, 55765 Birkenfeld
 
 
 
Die ehemalige Oldenburgische Kaserne / Schneewiesenstraße 22
 
Die Oldenburgische Kaserne, in unmittelbarer Nähe zum Schloss gelegen, wurde 1841 durch das Großherzogtum Oldenburg errichtet. Anlass für den Bau einer Kaserne war die Anordnung des Deutschen Bundes, eine Kompanie Infanterie in Birkenfeld aufzustellen. Durch die Militärkonvention von 1867 übernahm Preußen die Ausbildung der Rekruten aus dem Fürstentum Birkenfeld und die Kompanie wurde aufgelöst. Ab 1871 wurde in der nun leer stehenden Kaserne das erste Birkenfelder Gymnasium untergebracht.
Seit 1962 befinden sich in diesem Gebäude Verwaltungsdienstellen.
 
Eingangsportal der ehemaligen Kaserne
 
 
 
Das Landesmuseum des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld
 
Friedrich-August-Straße 17
55765 Birkenfeld
Telefon: 0 67 82 / 98 34 571
Bibliothek/Archiv: 06782 / 98 34 575
Museum Fax: 06782 / 98 34 573
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2500 Jahre Geschichte unserer Region

Spannend: Kelten, Kunst und Kult erleben
Kurios: Das Fürstentum Birkenfeld - ein Teil von Oldenburg
Informativ: Birkenfeld - Ursprung des Bayrischen Königshauses 

  • Altes Klassenzimmer
  • Eisenindustrie im Birkenfelder Land
  • Aktionsprogramme für Schulklassen
  • Führungen nach Vereinbarung

 Jährlich wechselnde Sonderausstellungen

Für Heimatforscher umfangreiche Bibliothek mit Archiv
 

Öffnungszeiten:

Ganzjährig (werktags):
Montag - Donnerstag        10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag                                 10.00 - 15.00 Uhr
Sonntag   (April-Okt.)         14.00 - 17.00 Uhr
Bibliothek/Archiv
Ganzjährig:
Dienstag                             14.00 – 17.00 Uhr

 

 

 

Die Birkenfelder Burgruine
 
Die Birkenfelder Burg blickt auf eine lange und eindrucksvolle Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg Birkenfeld 1293 als sponheimischer Besitz. Im 17. Jh. entstand hier ein stattliches Renaissanceschloss , das aber zu Zeiten Napoleons schon in einem baufälligen Zustand war. Von den Franzosen als Nationaleigentum konfisziert, wurde die Anlage 1807 versteigert und die neuen Besitzer verkauften die Steine als Baumaterial. So sind von der ganzen Herrlichkeit nur klägliche Reste zurückgeblieben: der Eingangsbereich, Reste der Begrenzungsmauer und ein Aussichtsturm.
Die Burganlage bietet neben historischen Informationen auch einen wunderschönen Ausblick auf die Kreisstadt und den Hochwald
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.burg-birkenfeld.org
 
Burgtor, Burg Birkenfeld
 
 
 
Das alte Stadthaus
 
Das alte Stadthaus in Birkenfeld (Hauptstraße 9 / Auf dem Römer), 1838 erstmals auf einem Birkenfelder Stadtplan als "Haus Medicus" dokumentiert, ist auch als "Flicksches Haus" bekannt. Es wurde als Wohn- und Ökonomiegebäude gebaut und später von dem Medizinalrat Dr. Julius Eduard Flick bewohnt und als Arztpraxis genutzt. Das Gebäude wurde von der Stadt Birkenfeld in den Jahren 1923 bis 1933 und von 1951 bis 1971 als Bürgermeisterei sowie durch die Verbandsgemeinde bis 1979 als Verwaltungsgebäude genutzt. Von 1993 bis 1995 wurde es im Rahmen der Stadtsanierung zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut. Seit dem 17.10.2000 befindet sich in dem Gebäude der Sitz des Stadtbürgermeisters.
 
Das Alte Stadthaus - 2010
 
Altes Stadthaus - 2013 Sanierung der Außenfassade und des Erkers                    Fotograf: Gerhard Ding
 
 
 
Der Schellenmann
 
Der "Schellenmann" stellt die historische Figur des Amtsdieners dar, der früher die amtlichen Bekanntmachungen in der Stadt "ausschellte". Die Figur steht seit 2002 auf dem früheren Marktplatz der Stadt.
Die von Prof. Eberhard Linke geschaffene Plastik zeigt die Bewegungen beim "Glocke schwingen" und bietet dem Betrachter die Möglichkeit, in den Schellenmann "hineinzutreten" und selbst zum Schellenmann zu werden.
 
                                                 

Der Schellenmann, Auf dem Römer, 55765 Birkenfeld                   (Foto re.: Julian Schöpfer, Tourist-Info des Birkenfelder Landes)

 
 
Evangelische Kirche
 
Die evangelische Kirche am Kirchplatz, erbaut 1751 bis 1756 an der Stelle einer älteren Kirche, wurde bis 1890 als Simultankirche – d. h. als Kirche für die evangelischen und katholischen Christen – genutzt. Das Kirchenschiff musste vom (katholischen) Bischof von Trier, der Chor von den Evangelischen gebaut werden.
Der Bau des neuromanischen Turmes folgte erst 1895 / 1896 – nach dem Bau der katholischen Kirche.
Die Jugendstil-Chorfenster aus dem Beginn des 20. Jhdt. sind eine Besonderheit, weil nicht farblich durchwirktes Glas, sondern bemaltes Glas verwendet wurde.
Die Walcker-Orgel- auch aus dem Beginn des 20. Jhdt. – versteckt sich hinter einem reich verzierten Orgelprospekt von 1757/1760.
Die Sandsteinkanzel ist das älteste Stück von 1582, der Altar von 1770, der Taufstein von 1981/1982.

Öffnungszeiten
Gemeindebüro Birkenfeld, Tel.: +49 (0) 6782-99690,  Internet: https://www.kirche-birkenfeld.de

 

Evangelische Kirche, Am Kirchplatz 4, 55765 Birkenfeld

 

 

Katholische Pfarrkirche St. Jakobus

Im Zentrum der Stadt Birkenfeld gelegen, finden sie die Kath. Kirche St. Jakobus. 1889 wurde in Birkenfeld die kath. Kirche St. Jakobus erbaut, ein neugotisches Gotteshaus aus gelbgrauem Sandstein. Zuvor diente die ev. Kirch über 300 Jahre lang als Simultankirche beider Konfessionen.

Öffnungszeiten
während der Gottesdienste und nach Absprache
Pfarramt Birkenfeld, Tel.: +49 (0) 6782-2364

Katholische Kirche "St. Jakobus", Schneewiesenstraße 21, 55765 Birkenfeld


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